Gespanntechnik-Achsschenkellenkung
Nach mehrer Jahren Erprobungszeit in unserem Renngespann ist es nun endlich soweit, die Sternachsschenkellenkung geht in Serie. Angelehnt an die Konstruktion von Klaus-Peter Becker entstand eine Lenkung mit einem, über dem Rad liegenden, kleinem Längslenker und einem Größeren, der in der unteren Hälfte der Radschüssel liegt. Mit dieser Art der Anlenkung erreichen wir einen größeren Abstand (höhere Stabilität) und eine absolut mittige Anbringung der Drehpunkte. Dadurch ergibt sich ein neutrales Lenkverhalten nach beiden Seiten. Die Vorteile gegenüber Telegabel und Schwinge sind der längere Radstand, die größere Auflagefläche des Reifens in der Kurve, die Abkoppelung der Krafteinleitung in den Steuerkopf sowie der einfache Radwechsel. Gebremst wird das Rad mit einem Porschesattel auf einer innenbelüfteten Bremsscheibe. Serienmäßig wird ein Wilbersfederbein verbaut. In einer einfacheren Variante gibt es ein Ikonfederbein und eine PKW-Alufelge.
Technik:
- Unterer Längslenker zur Radführung mit hochfesten Gelenkköpfen aus dem Automobilbereich
- Oberer Längslenker mit BMW-Kugelgelenk
- Federbein mit progressiver Ansteuerung über Zugstreben vom oberen Längslenker
- Neutrales Lenkverhaltung durch mittige Drehpunkte. Sehr kleiner Wendekreis
- Bremsanlage mit Porschesattel, 285mm Bremsscheibe, innenbelüftet und Stahlflexleitung
- Auf Wunsch mit zweitem Bremssattel
- Standardausführung mit Stern Aluverbundrad, polierte Halbfelgen und Wilbersfederbein
- Kohlefaserkotflügel
- Abgespeckte Version mit Ikon-Federbein und PKW-Alufelge möglich
- Lenkung auch einzeln für Selbstbauer erhältlich
